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Diskussionsvorschlag

Die CO₂-Preis-Forderung von Fridays for Future weiterentwickeln

Nicht ein vorab festgelegter Preis ist entscheidend, sondern die verlässliche Einhaltung Paris-kompatibler Emissionsgrenzen.

Warum eine Weiterentwicklung sinnvoll ist

Die bisherige FFF-Forderung nach einem CO₂-Preis in Höhe der Schadenskosten war wichtig, greift heute aber zu kurz. Die Höhe des wirksamen CO₂-Preises sollte sich daran bemessen, was zur Einhaltung der politisch festgelegten Klimaziele tatsächlich erforderlich ist.

Bisher

Derzeitige Formulierung von FFF

Wir fordern eine CO₂-Steuer auf alle Treibhausgasemissionen.

Der Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen muss schnell so hoch werden wie die Kosten, die dadurch uns und zukünftigen Generationen entstehen. Laut UBA sind das 180 € pro Tonne CO₂.

Quelle bei Fridays for Future
Vorschlag

Mögliche Weiterentwicklung

Wir fordern CO₂-Preise in der Höhe, die erforderlich ist, um Paris-kompatible Klimaziele einzuhalten.

  • Solche „Whatever-it-takes-CO₂-Preise“ richten sich konsequent nach dem politisch festgelegten Reduktionsziel.
  • Harte Emissionsobergrenzen – harte Caps – in integren staatlichen Emissionshandelssystemen sichern die Einhaltung der CO₂-Ziele besonders verlässlich.
  • Wirksame CO₂-Preise brauchen einen wirksamen sozialen Ausgleich für Bürger:innen.
  • Unternehmen benötigen Schutz, wenn sie sonst im internationalen Wettbewerb nicht bestehen können.